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Leistung und Verhalten beurteilen

Für: HR, Administration, Bereichsleitung und Fachleitung

Im Schritt «Beurteilung» bewerten Sie jede Fähigkeit mit einer von fünf Stufen und nennen auf Wunsch Kriterien, an denen sich die Stufe zeigt. Aus dieser einen Beurteilung entstehen später beide Ausgabeformen des Zeugnisses.

Beurteilen können HR und Admin in jedem Zeugnis. Fachleitung und Bereichsleitung beurteilen, wenn HR ihnen das Zeugnis mit der Rolle «Beurteilen» zugewiesen hat. Sie sehen dann nur dieses Zeugnis, keine anderen.

Beurteilt wird entlang von vier Fähigkeiten, die immer gleich heissen und in derselben Reihenfolge stehen:

  • Persönlichkeit und Selbstmanagement (Lernbereitschaft, Belastbarkeit, Leistungs- und Eigenmotivation).
  • Zusammenarbeit mit anderen (Kommunikation, Sozialverhalten, Durchsetzungs- und Einfühlungsvermögen).
  • Methodik und Umsetzung (Planung, Lösungs-, Ziel- und Kundenorientierung).
  • Fachwissen (Können, Wissen und Wissensaustausch).

Ist im Schritt «Angaben» die «Führungsfunktion» eingeschaltet, kommt «Leadership» als fünfte Fähigkeit dazu. Eine sechste Fähigkeit benennen Sie frei, etwa Sicherheitsbewusstsein; sie ist optional.

Eine Arbeitsbestätigung hat keinen Schritt «Beurteilung», siehe Arbeitsbestätigung ausstellen.

Fachleitung und Bereichsleitung sehen auf ihrem Dashboard die Karte «Zeugnisse» mit dem Untertitel «Was bei mir liegt». Klicken Sie unter «Bei mir» auf das Zeugnis (1).

Karte Zeugnisse auf dem Dashboard der Fachleitung mit der Gruppe Bei mir, markiert ist das Zeugnis, das zur Beurteilung bereitliegt

HR und Admin öffnen das Zeugnis in der Liste «Zeugnisse» und wählen rechts den Schritt «Beurteilung».

  1. Lesen Sie zuerst den Schritt «Tätigkeiten». Als Führungsperson dürfen Sie die Aufgaben ergänzen und umstellen, bevor Sie beurteilen.

  2. Setzen Sie bei jeder Fähigkeit eine Stufe (2): «ungenügend», «mässig», «gut», «sehr gut» oder «ausgezeichnet».

    Unter der Leiste steht, was die gewählte Stufe bedeutet. Bei «gut» etwa: «Die Aufgaben wurden zur vollen Zufriedenheit erfüllt.» Die Stufe «gut» ist bewusst am breitesten, die beiden äusseren am schmalsten.

    Karte der Fähigkeit Persönlichkeit und Selbstmanagement mit der Leiste der fünf Stufen, markiert ist die Leiste
  3. Wählen Sie unter «Woran es sich zeigt» bis zu vier Kriterien (3). Sie sind freiwillig; gewählte Kriterien nennt der Text beim Namen. Weitere Kriterien klappen Sie über den Knopf am Ende der Liste auf.

    Zeile Woran es sich zeigt mit den Kriterien einer Fähigkeit als Chips, markiert ist die Liste der Kriterien
  4. Geben Sie einem Kriterium bei Bedarf eine eigene Stufe. Klicken Sie dazu auf den Punkt vor dem Kriterium und wählen Sie die Stufe. Ohne Wahl gilt «wie die Fähigkeit».

    Liegt ein Kriterium unter der Stufe seiner Fähigkeit, schwächt der Text diesen Punkt ab.

  5. Füllen Sie die Schritte «Stärken» und «Gut zu wissen» aus. Als Führungsperson klicken Sie danach oben auf «Beurteilung abschliessen» (5) und bestätigen mit «Abschliessen».

    Die Rückfrage zählt auf, was Sie weitergeben, etwa Tätigkeiten, Fähigkeiten und Stärken. Danach können Sie nichts mehr ändern.

    Kopf des Zeugnis-Editors in der Sicht der Fachleitung mit den Knöpfen An HR zurückgeben und Beurteilung abschliessen, markiert ist Beurteilung abschliessen

Wer nach Ihnen an der Reihe ist, erhält eine E-Mail und eine Meldung im Posteingang. Waren Sie der letzte Schritt der KetteDie Reihe der Personen, die ein Zeugnis nacheinander beurteilen, freigeben oder unterzeichnen. HR stellt sie zusammen; das Zeugnis durchläuft jede Person der Reihe nach.Nochmals tippen öffnet das Glossar., liegt das Zeugnis wieder bei der Person, die es angelegt hat. Sie bekommt die Meldung «Zeugnis ist bereit».

Das Zeugnis verschwindet von Ihrer Karte «Was bei mir liegt». In der Liste «Zeugnisse» bleibt es für Sie lesbar, auch nach Ihrem Schritt.

Den Text erzeugt HR, siehe Zeugnistext erzeugen und anpassen.

Stärken als Stichwort: Erfassen Sie Stärken als Nomen, also «Zuverlässigkeit» statt «zuverlässig». Drei bis fünf sind nötig, nur Positives und keine Redewendungen. Unter «Vorschläge» stehen Stärken aus Ihrer Beurteilung.

Sechste Stärke: Sind fünf Plätze belegt, meldet die Anwendung «Fünf Plätze sind belegt. Nehmen Sie eine heraus, um eine andere zu setzen.»

Tiefe Bewertung: Bei «ungenügend» oder «mässig» blendet die Karte einen Hinweis ein und führt zu «Gut zu wissen». Erläutern Sie dort in einem Satz, woran es lag.

«Gut zu wissen» zu lang: Höchstens drei Zeilen. Hierhin gehören interne Weiterbildungen, besondere Leistungen oder Potenzial, keine externen Kurse aus dem Lebenslauf.

Fünftes Kriterium gesperrt: Sind vier Kriterien gewählt, sind die übrigen ausgegraut. Nehmen Sie eines heraus, um ein anderes zu wählen.

Angaben stimmen nicht: Den Schritt «Angaben» sieht die Führungsperson nur zum Lesen, ausser den Schlusssätzen. Klicken Sie oben auf «An HR zurückgeben» und schreiben Sie ins Feld «Was soll HR ändern?», was falsch ist. Ohne diesen Satz lässt sich nicht zurückgeben.

Wer entscheidet die Schlusssätze? Im Schritt «Angaben» stehen «Wir bedauern den Weggang» und «Würden jederzeit wieder anstellen» mit «Automatisch», «Ja» und «Nein». Automatisch richten sie sich nach dem Durchschnitt Ihrer Stufen und dem Grund der Ausstellung. Beide Sätze gibt es nur beim Arbeitszeugnis.

Schreibt eine KI den Text? Nein. Der Text entsteht aus festen Satzmustern je Fähigkeit und Stufe.

Sehe ich später, was ich beurteilt habe? Ja. Das Zeugnis bleibt für Sie lesbar, solange Sie in der Kette stehen.

Mir fällt etwas auf, ich bin aber nicht am Zug? Schicken Sie HR mit «Änderungswunsch hinterlassen» einen Hinweis. Er steht im Verlauf, am Zug sind Sie dadurch nicht.

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