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Probezeit im Blick behalten

Für: HR, Administration, Bereichsleitung und Fachleitung

Die ProbezeitDie ersten Monate einer Anstellung. Ohne Abrede gilt der erste Monat, schriftlich sind höchstens drei Monate möglich (Art. 335b OR).Nochmals tippen öffnet das Glossar. legen Sie beim Erfassen des Eintritts fest. Die Anwendung erinnert 30 und 7 Tage vor ihrem Ende, im Dashboard sehen Sie Ende und Gespräche. Vor dem Ende entscheidet HR.

Die Dauer wählt, wer den Eintritt erfasst, unter «Probezeit» in der Maske. Zur Wahl stehen ein bis drei Monate und «Keine Probezeit (schriftlich wegbedungen)». Vorbelegt ist der Wert, den ein Admin unter «Probezeit beim Erfassen» gewählt hat, ohne Wahl ein Monat.

Die Probezeit an der Person entscheidet, welche Gespräche die Anwendung plant:

Probezeit an der PersonGespräche
1, 2 oder 3 MonateProbezeitgespräch vor dem Ende, Gespräche «nach Probezeitende» ab dem Ende.
«Keine Probezeit»Kein Probezeitgespräch. Gespräche «nach Probezeitende» zählen ab Eintritt.
«Nicht erfasst»Weder Probezeitgespräch noch Gespräche «nach Probezeitende».

Gespräche «nach Eintritt» plant die Anwendung in allen Fällen. Mehr unter Wann Gespräche geplant werden.

Ohne Abrede gilt der erste Monat als Probezeit, schriftlich höchstens drei Monate (Art. 335b OR). Bei einer Lehre sind es ein bis drei Monate, vorgegeben sind drei.

Bestätigen, verlängern und eine Kündigung erfassen dürfen HR und Admin. Bereichs- und Fachleitung sehen die Probezeiten und die Karte im Eintritt, aber ohne diese Knöpfe.

Öffnen Sie im Dashboard den Reiter «Probezeit & Gespräche» (1). Ihn haben HR, Bereichs- und Fachleitung.

Seitenleiste mit dem Eintrag Dashboard und die Reiterleiste des HR-Dashboards, markiert ist der Reiter Probezeit und Gespräche
  1. Verschaffen Sie sich einen Überblick. Oben zählt die Anwendung «Endet in mehr als 30 Tagen», «Endet innert 30 Tagen», «Probezeit ohne Entscheid» (Ende vorbei) und «Gespräche fällig» (nächste 14 Tage). Ein Klick auf eine Kachel filtert die Liste. Sie nennt je Person «PZ-Ende», «Verbleibend» und «Nächstes Gespräch».

  2. Klicken Sie bei der Person auf «Öffnen →» (2). Der Eintritt öffnet sich, in der Spalte daneben steht die Karte «Probezeit» mit Dauer, letztem Tag und den verbleibenden Tagen.

    Reiter Probezeit und Gespräche mit den Kennzahlen und den laufenden Probezeiten, markiert ist der Link zum Öffnen des Eintritts
  3. Führen Sie das Probezeitgespräch. Verläuft es gut, klicken Sie als HR auf «Bestätigen» (3). Im Dialog «Probezeit bestätigen» können Sie eine Notiz ergänzen, dann klicken Sie auf «Bestätigen».

    Läuft die Probezeit noch, weist der Dialog auf die Kündigungsfrist von sieben Tagen hin. Bestätigen dürfen Sie trotzdem.

    Karte Probezeit in einem laufenden Eintritt mit Dauer, letztem Tag und den Knöpfen Bestätigen, Verlängern und Kündigung in Probezeit
  4. Fällt die Person in der Probezeit wegen Krankheit, Unfall oder einer gesetzlichen Pflicht aus, klicken Sie auf «Verlängern». Wählen Sie den Grund, tragen Sie die ausgefallenen Tage ein und prüfen Sie das neue Enddatum. Klicken Sie auf «Verlängern» (4).

    Verlängern lässt sich nur um ausgefallene Tage (Art. 335b Abs. 3 OR).

    Dialog Probezeit verlängern mit Grund, neuem Enddatum und ausgefallenen Tagen, markiert ist der Knopf Verlängern
  5. Endet die Anstellung in der Probezeit, klicken Sie auf «Kündigung in Probezeit». Tragen Sie ein, wann die Kündigung zugegangen ist und wer gekündigt hat, und klicken Sie auf «Kündigung erfassen». Die Anwendung zeigt, dass das Arbeitsverhältnis sieben Tage danach endet, sofern schriftlich nichts anderes vereinbart ist.

    Danach bietet der Dialog «Austritt erfassen» vorbelegt an.

Die Karte zeigt den Entscheid: «Bestanden» mit Datum, «Verlängert» oder «Kündigung in Probezeit». Bestätigte und gekündigte Probezeiten verlassen die Liste.

Die Anwendung erinnert 30 und 7 Tage vor dem Ende, per Mitteilung und E-Mail. Ist das Probezeitgespräch geplant oder schon geführt, entfällt die Erinnerung 30 Tage vorher.

Nach «Bestätigen» entfällt ein offenes Probezeitgespräch, nach «Verlängern» rückt es mit dem neuen Ende mit, ausser es wurde von Hand terminiert. Nach einer Kündigung in der Probezeit entfallen alle offenen automatischen Gespräche.

Ein Austritt mit «Kündigung AG» oder «Eigenkündigung» in der Probezeit setzt den Entscheid ebenfalls.

In der Personalakte steht der Entscheid unter «Stammdaten» in der Zeile «Probezeit-Entscheid», etwa «bestätigt am 12.10.2026» oder «verlängert bis 30.11.2026».

Die Erinnerung geht an HR, an die Bereichs- und Fachleitung der Person und an die Person, die den Eintritt erfasst hat. Läuft die Probezeit ohne Entscheid ab, markiert die Anwendung sie als bestanden und meldet «Probezeit abgelaufen — als bestanden markiert».

Es kommen keine Erinnerungen: Prüfen Sie mit der Administration unter «Erinnerungen & Eskalation» das Häkchen «E-Mail-Erinnerungen aktivieren». Ohne Häkchen erinnert die Anwendung nicht und markiert nichts als bestanden.

Verlängern geht nicht: Ohne Grund meldet der Dialog «Bitte den Grund der Verlängerung wählen.» Ohne Datum heisst es «Bitte neues Enddatum angeben.» Das neue Ende muss nach dem bisherigen liegen.

Entscheid falsch erfasst: Öffnen Sie als HR oder Admin die Personalakte der Person. Unter «Stammdaten» klicken Sie in der Zeile «Probezeit-Entscheid» auf «Entscheid zurücksetzen». Nennen Sie im Dialog den Grund, mindestens 10 Zeichen, und bestätigen Sie mit «Entscheid zurücksetzen».

Die Probezeit läuft danach wieder. Das Ende rechnet die Anwendung aus Eintritt und Dauer neu, eine Verlängerung fällt dabei weg. Entfallene, noch kommende Gespräche plant sie neu.

Name, Grund und bisheriger Entscheid stehen im Protokoll. Danach lässt sich die Dauer wieder ändern, auch auf «Keine Probezeit».

Die Karte nennt keine Dauer: Dort steht dann «Die Dauer ist für diese Person noch nicht erfasst.» Als HR tragen Sie sie mit «Probezeit erfassen» nach.

Zur Wahl stehen ein bis drei Monate (Art. 335b Abs. 2 OR), eine Verlängerung tragen Sie danach mit «Verlängern» ein.

Die Person fehlt in der Liste: Die Liste zeigt nur Eintritte, die bei HR liegen, eröffnet oder abgeschlossen sind. Entwürfe, Eintritte vor der Visierung und Personen aus dem Import erscheinen nicht und bekommen keine Erinnerung.

Wo halte ich das Gespräch fest? Als HR klicken Sie im selben Reiter unter «Anstehende Gespräche» auf den Namen. Die Personalakte öffnet sich bei den Gesprächen, dort klicken Sie auf «Protokoll erfassen».

Wann plant die Anwendung das Probezeitgespräch? Selbst, ab Werk 14 Tage vor dem Ende der Probezeit, bei einer kurzen Probezeit frühestens in ihrer Mitte. Die Tage stellen HR und Admin unter Gesprächsvorlagen ein.

Wie rechnet die Anwendung das Ende? Der Eintrittstag zählt als erster Tag. Beispiel: Eintritt am 1. April, drei Monate, letzter Tag der 30. Juni.

Neue Anstellung im selben Betrieb? Nach der Lehre oder einer Befristung ist eine neue Probezeit nach der Gerichtspraxis in der Regel nicht zulässig (BGE 129 III 124). Die Maske belegt deshalb «Keine neue Probezeit (Anschluss an die bisherige Anstellung)» vor. Wählen Sie trotzdem eine, warnt sie.

Ausnahme: Die Person war über ein Personalbüro bei Ihnen. Beim Wiedereintritt beginnt die Probezeit neu. Mehr unter Neue Anstellung für eine bestehende Person.

Lehrvertrag? Die Probezeit dauert einen bis drei Monate, vorgegeben sind drei. «Keine Probezeit (schriftlich wegbedungen)» gibt es dort nicht. Verlängern lässt sich eine Lehre zusätzlich durch Abrede mit Zustimmung der kantonalen Behörde (Art. 344a Abs. 4 OR).

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